VERMITTLUNG VON ALTERNATIVEN WÄHRUNGEN

Gold im Laufe der Jahrtausende

Gold ist schon seit Jahrtausenden ein viel geschätztes Metall. Über Gewinnung und Verarbeitung habe sich Legenden gewoben. Ist Gold auf der einen Seite ein Symbol von Reinheit und Vollkommenheit, hat es allerdings auch eine dunkle Seite. Gold ist der Inbegriff von menschlichen Lastern und ungesättigter Gier. Es wird angenommen, dass der Begriff Gold aus dem indogermanischen kommt und etwas wie „gelb glänzend“ bedeutet. Außerdem gehört Gold zu den ersten Metallen, das verarbeitet wurde.
Die Seltenheit dieses edlen Metalls machte Gold schnell zum begehrtesten Metall, dass sich unter anderem im schon im antiken Handel bewährt hat. Die Legende besagt, dass es wahrscheinlich Krösus, der legendäre König der Lyder war, der Gold zum ersten Mal zu Geld verarbeiten ließ. Es dauerte nicht lange und Gold setzte sich weltweit als Zahlungsmittel durch. Der Vorteil war und ist:
Gold ist beständig Die Menge ist limitiert Kann nicht beliebig hergestellt und vermehrt werden.

Gold im 21. Jahrhundert.


Obwohl Geld schon seit 47 Jahren nicht mehr an Gold gebunden ist, behauptet sich Gold besonders in einer Währungskrise als ideales Zahlungsmittel. Gold ist krisensicher und hat realen Wert. Vor allem kann es nicht beliebig vermehrt werden, wie Papiergeld, was eine stabilisierende Wirkung auf die Währung hat. Man denke zum Beispiel an den 2. Weltkrieg, als die Deutsche Mark vermehrt gedruckt wurde, mit der Absicht, die britische Wirtschaft in die Knie zu zwingen.
Durch das Fernglas der Geschichte gesehen, ist Gold die einzige Währung, die noch nie seinen Wert total verloren hat. Auch wenn der Goldpreis schwankt, über die Jahre relativieren sich diese Schwankungen immer wieder. Mit anderen Worten, die Kaufkraft von Gold ist stabil und verändert sich kaum.
Alan Greenspan, ehemaliger Chef der US-Notenbank Fed stellte im World Gold Council fest, dass er Gold als die vorrangige Weltwährung betrachtet. Daraus lässt sich schließen, dass die Währung weiterhin fallen wird, was den Gold- und Edelmetallwert hinauftreibt. Selbst eine Neubewertung von Gold ist eine Möglichkeit.

Goldanlagen

Kommt es zu einer Inflation und die Währung verliert ihren Kaufwert, ist eine Goldanlage zwischen fünf und 30 % in Gold und anderen Edelmetallen empfohlen. Da Sie mit dem Ihren Goldanlagen Ihr tägliches Leben unterstützen wollen, eigenen sich für den täglichen Gebrauch Anlagen in kleinen Stücken, wie Schmuck oder Goldmünzen. Aber auch Geldbarren haben bei der Inflation einen Platz. Wollen Sie Ihren Goldanlagen und andere Edelmetalle selber für Ihren Wert schätzen, Goldpreis.de ist eine gute erste Anlaufstelle.

Selbst in 2018 ist die Goldanlage noch weiterhin im Trend. Mit der Eurokrise noch lange nicht bewältigt, empfehlen Experten Ihr Vermögen mit Gold abzusichern. Auch wenn das Gold im Moment teuer ist, es ist nicht abzusehen, wohin sich die Finanzkrise entwickelt. Gold könnte im nächsten Jahr billiger sein. Die Wahrscheinlichkeit jedoch ist, dass sich Goldanlagen, über die nächsten Jahre, so viel wie verdoppeln könnte. Um Ihr Geld und Ihr Vermögen vor einer Krise zu schützen ist den Ankauf von echten Gold Ihre beste Versicherung.

Wie wird Gold angeboten
Eine der beliebtesten Form von Goldanlagen ist der Barren. Der beginnt bereits mit einem Minimalgewicht von 0.1 Gramm bis hin zu einem Kilogramm. Die beliebtesten darunter sind 100 und 250 Gramm Barren.
Eine weitere Art Gold zu kaufen ist in der Form von Münzen und Schmuck. Der Vorteil zum Barren ist, dass sich das Gold auf diese Weise leichter aufteilen lässt.

In welcher Form sollte Gold gekauft werden.
Grundsätzlich, sofern Sie es sich leisten können, wären die schweren 1 kg Goldbarren die beste und günstigste Wahl. Je kleiner die Goldmenge, die Sie kaufen, desto größer ist die Gewinnspanne des Händlers. Mit anderen Worten, die gleiche Menge, also 10 Barren von jeweils 100 Gramm sind teurer als ein 1 Kilo Barren. Das gleiche gilt auch für Münzen, nur haben Sie hier den Vorteil, dass Sie das Gold auch selbst wieder in kleinen Stücken weiterverkaufen können.
Der größte Nachteil des 1 Kilo Barren ist, wollen Sie nur einen Teil davon verkaufen, müssen Sie den Barren zersägen und damit verliert das Gold automatisch an Wert.

Ist Gold immer steuerfrei.

Leider ist Gold nicht immer steuerfrei. Ganz im Gegenteil, kauft man Gold in Krisenzeiten, dann kann das zu einer riskanten Spekulation führen, da die Goldanlage durch das Wegfallen möglicher Steuervorteile kostspielig werden kann.

Grundsätzlich, Gold kann dreimal steuerbefreit sein:

  • Mehrwertsteuer
  • Abgeltungssteuer
  • Einkommensteuer
  • Vermögensteuer (obwohl nicht abgeschafft, darf diese allerdings seit 1997 nicht mehr erhoben werden).
  • Generell unterscheidet das Steueramt von „zwei Arten“ von Gold:
  • Das „virtuelle“ Papiergold, welches abgeltungssteuerpflichtig ist
  • Das „physische, greifbare“ Gold, welches von der Mehrwertsteuer und Einkommensteuer befreit.

Abgeltungssteuer.


Die Abgeltungssteuer kann für „physisches“ Gold nicht erhoben werden, denn vor dem Gesetz, gilt Gold wie jeder Tisch oder Sessel als Gegenstand, welcher keine Zinsen einträgt. An dieser steuerlichen Einstufung ändert sich nichts, auch wenn Sie Gold als eine Kapitalanlage kaufen.
Allerdings, dank dieser Steuervergünstigung, ist physisches Gold an die Voraussetzung gebunden, dass das Gold durch einen Ankauf in Besitz genommen wird und daher in einem Safe oder zu Hause gelagert werden kann. Mit anderen Worten, das Gold muss greifbar bleiben.

Mehrwertsteuer.


In Hinsicht auf die Mehrwertsteuerbefreiung kommt es auf die Reinheit (Feingehalt) des Goldes auf. Beträgt der Feingehalt 995 oder mehr, fällt die Steuerbefreiung weg. Dazu kommt allerdings, dass das Gold in dem üblichen Handelsgewicht (Barren oder Blättchen) gekauft werden muss. Da dies auf Schmuck kaum zutrifft (wurde nicht als Barren oder Blättchen) gekauft, kann Schmuck einen Feingehalt von 995 haben und bleibt trotzdem steuerfrei.

  • Goldmünzen
  • Goldmünzen nehmen bei der Steuer eine Sonderstellung ein. Münzen sind nur unter den folgenden Bedingungen steuerfrei:

  • Feingehalt von mindestens 900
  • Sind oder waren ein Zahlungsmittel
  • Wurden nach 1800 geprägt
  • Der Goldanteil liegt nicht über 80 % des Marktpreises.

Einkommenssteuer auf Gold
Diese tritt nur ein, wenn Sie Gold innerhalb eines Jahres kaufen und wieder verkaufen. Damit fällte der Handel in die Spekulationsfrist und kann eine Höchststeuer von 45 % mit sich ziehen. Warten Sie mit dem Verkauf des Goldes mindestens ein Jahr nach dem Einkauf, dann bleibt das Gold auch in diesem Fall einkommensteuerfrei.